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 Probepost Nymphadora Tonks

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Nymphadora Tonks
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Anzahl der Beiträge : 219
Ort : London
Arbeit : Auror
Status : verliebt

BeitragThema: Probepost Nymphadora Tonks    So März 18, 2018 4:23 pm

Probepost Nymphadora Tonks
Anfang Juli 1997


Fest entschlossen stand Dora in ihrem Wohnzimmer vor einem Stapel Wäsche, den sie dazu bringen wollte sich selbst zu falten.
Remus hatte bei ihr übernachtet und als sie aufgestanden waren, hatte sich herausgestellt, dass sie nichts Essbares, außer M&M's, Chips und Popcorn in ihrer Küche hatte. Wäre sie allein gewesen, hätte sie keine Skrupel gehabt das zu frühstücken, was da war, aber in Gesellschaft war ihr das dann doch ein bisschen unangenehm. Ihre schlechten und durchaus pragmatischen Essgewohneiten behielt sie lieber für sich, wenn das möglich war.
Remus war den Inhalt ihrer Schränke netterweise übergangen und hatte angeboten etwas zum Frühstücken zu besorgen und war einkaufen gegangen. In der Zwischenzeit war Dora auf die Idee gekommen, dass sie aufräumen könnte. Denn so wie ihre Wohnung ausgesehen hatte, wäre es unmöglich gewesen gewesen zusammen zu sitzen und vernünftig zu frühstücken.
Nach etlichen Fehlversuchen (und der halben Tüte M&M's) hatte sie aufgegeben mit Magie aufräumen zu wollen. Magisches Aufräumen lag ihr nicht. Ihre Mutter hatte jahrelang verzweifelt versucht ihr Haushaltssprüche beizubringen, aber zwecklos.
Deswegen hatte sie einfach alles was herum gelegen hatte in ihre Schränke und Schubladen gestopft. Den einen oder anderen hatte sie dafür im Innenraum magisch vergrößert. Hauptsache die Schränke gingen noch zu. Seitdem sie aufgeräumt hatte, kam ihr ihre Wohnung schrecklich kahl und leer vor. So ordentlich hatte ihre Wohnung zuletzt ausgesehen als sie eingezogen war.
Dora hob den Zauberstab und konzentrierte sich, aber zunächst geschah gar nichts. Bei ihrem nächsten Versuch erhob sich das T-Shirt, das sie anvisiert hatte und sie freute sich bereits als das T-Shirt eine seltsame Bewegung machte und plötzlich einen Knoten in der Mitte hatte.
„Was soll das denn?“ Vorwurfsvoll sah sie sich ihren Zauberstab an. Diese untreue Tomate von einem dämlichen Stück Holz sollte doch eigentlich auf sie hören.

Dora seufzte kopfschüttelnd. Wenn Remus eine Hexe gewollt hätte, die Haushaltssprüche beherrschte, hätte er sicher nicht sie gebeten ihn zu heiraten. Dass er ihr die Frage überhaupt gestellt hatte. Sie hatte gar nicht mehr damit gerechnet, dass aus Remus und ihr etwas werden könnte. An ihr wäre es nicht gescheitert, aber Remus war vor ihr weggelaufen als wäre weglaufen eine olympische Disziplin. Auch ein paar Tage nach seinem Antrag konnte Dora nicht ganz begreifen, dass sie bald seine Frau sein würde. Es ging so schnell, dass einem schwindelig werden konnte, aber sie würde sich nicht beklagen. Sie war so glücklich wie nie und schwebte förmlich auf Wolke sieben. Dora hörte ein Geräusch von der Tür als Remus zurück kam. Er schloss die Tür hinter sich und blieb erstaunt stehen.
„Was ist denn hier passiert?“, fragte er grinsend.
„Oh, ich dachte, der Fußboden möchte vielleicht das Tageslicht mal wieder sehen.“
„Ich dachte schon, ich bin in der falschen Wohnung.“
„Du darfst nur die Schränke nicht öffnen“, sagte Dora mit einem schelmischen Grinsen. „Ich muss nur noch die Wäsche falten.“
„Und der Knoten gehört ins T-Shirt?“, fragte Remus neckend und küsste sie kurz.
„Das ist ein alternatives Ordnungssystem.“

Der Blick, mit dem Remus sie ansah, zauberte ihr ein strahlendes Lächeln auf die Lippen. Er machte sie glücklicher als gut für sie war. Was auch immer er mit ihr gemacht hatte, in den letzten Tagen war sie eins dieser furchtbar verliebten Mädchen geworden, das mit einem dämlichen Dauergrinsen durch die Gegend lief. Sie musste unbedingt wieder damit aufhören, bevor es peinlich wurde, aber nicht sofort.
Dora gefiel sich zur Zeit nämlich ganz gut mit diesem dämlichen Dauergrinsen. Oder besser gesagt mit dem Grund für ihr dämliches Dauergrinsen. Besagter Grund trug soeben seine Einkäufe in ihre Küche und gab ihr im Vorbeigehen einen unbefriedigend flüchtigen Kuss.
„Hast du eine Pfanne?“, fragend drehte Remus sich wieder zu ihr um.
„In dem Schrank da“, antwortete Dora. Sie umrundete ihr Sofa und öffnete einen ihrer Küchenschränke. Der Inhalt kam ihr entgegen. Sie wühlte eine Pfanne heraus, die noch in ihrer Plastikverpackung steckte, und gab sie Remus an, bevor sie die restlichen Töpfe wieder zurück stopfte.

Dora setzte sich auf ihre Anrichte neben das Kochfeld und beobachtete Remus von der Seite beim Frühstück machen. Zwischendurch richtete sie ihren Zauberstab auf den Stapel Wäsche auf ihrem Sofa, aber außer einen weiteren Knoten in ihrem T-Shirt veränderte sich nichts, egal wie oft sie es versuchte.
„Ich möchte nachher zu deinen Eltern“, sagte Remus nach einer Weile. Dora wandte irritiert den Kopf und sah ihn an.
„Was willst du denn bei meinen Eltern?“, fragte sie überrascht. Nicht, dass sie ein Problem mit ihren Eltern hätte. Meistens waren die beiden in Ordnung, außer sie hatten einen dieser Totalausfälle, wie an dem Tag, an dem sie ihren Namen ausgesucht hatten.
„Deinen Vater um deine Hand bitten.“
„Meinen Vater - ...“
Dora wusste nicht, ob sie das niedlich fand oder besorgniserregend. Ihren Vater zu fragen, passte zu Remus. Er war von der alten Schule und sie liebte diese Seite an ihm, aber was wäre, wenn ihre Eltern Bedenken äußerten? Nicht, dass er dann wieder kalte Füße bekam und es sich anders überlegte.
„Meine Eltern haben da gar nichts zu sagen“, entschied sie. „Mein Vater hat meine Mutter geschwängert als sie noch in Hogwarts waren und obwohl sie mit einem anderen verlobt war. Ich weiß, dass es bei uns beiden schnell geht, aber - …“
„Ich möchte trotzdem vorher mit ihnen reden“, unterbrach Remus sie mit einem Kuss. Dora seufzte und als hätte er ihre Gedanken gelesen, fuhr er fort: „Mich wird nichts davon abhalten dich zu heiraten.“

„Deswegen möchte ich dich auch, nachdem wir von deinen Eltern kommen, zu meinem Vater mitnehmen und dich vorstellen“, fügte Remus hinzu. Vor Schreck ließ Dora ihren Zauberstab fallen. Das Sofa explodierte und tausend Federn schwebten zu Boden. Ohne sich umzudrehen richtete Remus seinen Zauberstab auf das Sofa und versetzte es in seinen Ausgangszustand zurück.
„Remus, ich kann das nicht“, sagte sie mit panisch aufgerissenen Augen. „Eltern hassen mich immer! Ich bin immer die, bei der Eltern denken, lass es nicht sie sein. Das war schon in der Schule so. Ich war die, vor der die anderen Eltern ihre Kinder gewarnt haben. Ich bin nicht gerade das, was man sich unter einer Traumschwiegertochter vorstellt. Schau mich doch mal an.“ Sie sah an sich herunter. Sie trug einen verwaschenen Jeansrock und ein weites T-Shirt der Schicksalsschwestern, das sie an der Seite zusammen geknotet hatte. „Ich habe nicht mal etwas anderes zum Anziehen. Ich bin bestimmt der schlimmste Albtraum deines Vaters. Ich - …“
„Nymphadora, ich liebe dich“, Remus seufzte. Er machte einen Schritt zur Seite und nahm ihre Hände in seine. „Mein Vater wird dich mögen.“

Remus hatte ihr sagen können, was er wollte, aber ihre Nervosität wurde nicht besser. Entgegen ihrer Art hatte sie Stunden in ihrem Kleiderschrank gewühlt um etwas ‘normales’ zum Anziehen zu finden, nur um festzustellen, dass sie nichts Derartiges hatte. Schließlich hatte Remus sie aus ihrer Wohnung gescheucht wie sie war.
Den Nachmittag bei ihren Eltern hatte sie halbwegs unbeschadet überlebt. Andromeda und Ted hatten erstaunlich positiv reagiert. Ihr Vater hatte Remus direkt ihren, mittlerweile über 20 Jahre alten, Knuddelmuff Wotan vorgestellt und ihm gesagt, dass er Wotan direkt auch gerne mitnehmen könnte. Es hätte schlimmer laufen können. Wesentlich schlimmer, aber ihre Eltern hatten auch sie als Tochter. Sie waren einiges gewöhnt und nur schwer zu schockieren.
„Bist du nervös?“, fragte Remus als sie die Straße entlang gingen, in der sein Vater lebte.
„Ist das so offensichtlich?“, beantwortete Dora seine Frage mit einer Gegenfrage. Je näher das Haus von Remus’ Vater kam umso lieber wäre sie wieder umgedreht.
„Nur ein bisschen“, meinte er schmunzelnd. „Man merkt es kaum.“
„Hätten wir etwas mitbringen sollen?“, fragte sie sich und blieb abrupt stehen. „Du hast meiner Mutter Blumen mitgebracht.“
Allerdings brachte man Männern keine Blumen mit. Was brachte man seinem zukünftigen Schwiegervater mit, wenn man ihm mitteilte, dass man in einer Woche heiratete?
„Es wird alles gut, Dora“, versprach Remus ihr und nahm vorsichtshalber ihre Hand, als hätte er Sorge, dass sie ihm weg laufen könnte.
„Das sagst du so einfach“, widersprach sie und blieb wie angewurzelt stehen als Remus ein Gartentor öffnete. „Ich möchte einen guten Eindruck machen.“
Ein schmaler Kiesweg führte durch einen gepflegten Vorgarten zu einem hübschen Haus. Eigentlich wäre sie neugierig auf den Ort gewesen an dem Remus aufgewachsen war, aber sie war viel zu nervös.
„Ich war bei deinen Eltern auch nervös.“
„Remus, du hast diese Art, dass man dich gar nicht unsympathisch finden kann. Du bist Vertrauensschüler gewesen und ich, ich bin - …“
Remus küsste sie um sie zum Schweigen zu bringen. Als sie die Augen wieder öffnete, bemerkte Dora, dass er lächelte.

„Du musst keine Angst haben.“ Sie wollte ihm das glauben. Das wollte sie wirklich. Trotzdem umklammerte sie seine Hand so fest, dass er zusammen zuckte. Mit der freien Hand griff er nach ihrem Handgelenk und massierte es sanft. „Entspann dich und versuche mir, bitte, nicht die Finger zu brechen.“
„Entschuldige“, antwortete Dora und küsste ihn, nur um nicht mehr aufzupassen, wo sie hin lief und über ihre eigenen Füße zu stolpern. Sie landete der Länge nach auf dem Boden.
„Ist dir etwas passiert?“, fragte Remus und ging neben ihr in die Hocke. Dora setzte sich auf. Ihr Rock und ihre Beine waren dreckig und ihre Knie waren aufgeschlagen und bluteten. Als könnte es nicht schlimmer sein, öffnete sich die Haustür und Remus' Vater erschien auf der Türschwelle. Sein Blick glitt zwischen Remus und ihr hin und her. Am liebsten hätte sie sich in Luft aufgelöst, aber disapparieren wäre unhöflich.
„Hallo Dad“, sagte Remus und bevor sie etwas dagegen tun konnte, sprach er einfach weiter. „Dad, das ist Nymphadora Tonks. Du hast nicht zufällig etwas zum Reinigen von Schürfwunden? Sie hat Kies in ihren Knien.“ Remus sah sie lächelnd an und dann wieder zu ihrem Vater. „Dora, das ist mein Vater Lyall. Er ist übrigens ein Experte für nicht - menschliche, geisterhafte Erscheinungen wie Poltergeister“, erklärte er und weckte damit ihre Neugierde.
„Nicht – menschliche, geisterhafte Erscheinungen?“, fragte Dora interessiert. Sie lächelte Lyall sogar an und hatte dabei ganz vergessen, dass sie auf dem Boden saß.
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Luna Lovegood
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BeitragThema: Re: Probepost Nymphadora Tonks    Di März 20, 2018 6:59 pm

Auch zu diesem Post gibt es nicht viel zu sagen außer WOB

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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Probepost Nymphadora Tonks    Di März 20, 2018 10:07 pm

WOB WOB WOB WOB WOB WOB WOB

Muss ich noch mehr zu meiner angebeteten sagen? Very Happy Very Happy Ich bin sicher Lyall mag sie sehr gerne!

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Nymphadora Tonks
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BeitragThema: Re: Probepost Nymphadora Tonks    Di März 20, 2018 10:37 pm

Muss er ja Very Happy
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BeitragThema: Re: Probepost Nymphadora Tonks    

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Probepost Nymphadora Tonks
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